Warum CBD, warum Hanf?

Was macht die Hanfpflanze und Ihre Inhaltsstoffe so interessant für die Medizin?

Wofür und wogegen kann Hanf oder CBD angewendet werden?

Schlafstörungen oder Schmerzen sind nur zwei der möglichen Einsatzgebiete für CBD als Hilfsmittel. Vorweg aber ein wichtiger Hinweis: Dieser Beitrag ist keine medizinische Beratung und ersetzt keinesfalls einen Arztbesuch. Hierbei handelt es sich lediglich um eine Aufklärung zum Thema Hanf und CBD!

Schlafstörungen

Cannabidiol (CBD) ist ein Cannabinoid, ein Bestandteil der Cannabispflanze. Obwohl es sich bei CBD um eine Cannabisextrakt handelt besitzt es, im Gegensatz zu dem bekanntesten Cannabinoid THC, keine berauschenden, oder „high-machenden“ Eigenschaften. Stattdessen besitzt CBD einige medizinisch interessante Eigenschaften. Unter anderem handelt es sich hierbei um eine beruhigende, entzündungshemmende und antipsychotische Wirkung auf den menschlichen Organismus. Besonders die beruhigende und die antipsychotische Wirkung können bei Ein- und Durchschlafproblemen helfen.

Hautprobleme

Dank der antiseptischen und regenerierenden Wirkung der verschiedensten Bestandteile der Hanfpflanze und der entzündungshemmenden Eigenschaften, speziell des CBDs, können Hanf- und CBD-Produkte bei vielen Hautproblemen eingesetzt werden. So können CBD-Öle auf Hanfsamenölbasis, aber natürlich auch CBD-freie Varianten, wie eine Kombination aus Hanföl und Teebaumöl bei Akne, Neurodermitis oder auch einfach unreiner Haut auf natürliche Art helfen.

Abgesehen von Ölen können aber auch Seifen und andere Pflegeprodukte auf Hanfbasis zur täglichen Hautpflege genutzt werden und die Haut regenerativ unterstützen.

Schmerzen

Klinische Studien zum Einsatz von Cannabisprodukten bei Schmerzen, sowohl akut, als auch chronisch, haben nachgewiesen, dass Cannabis bei diversen Krankheitsbildern eine schmerzlindernde Wirkung zeigt.

Mögliche Anwendungsbereiche hierfür wären:

  • Kopfschmerzen
  • Rheumaschmerzen
  • Menstruationsbeschwerden
  • Schmerzen bei der Krebstherapie
  • chronische Darmentzündung
  • neuropathische Schmerzen, bspw. bei Multipler Sklerose

Verdauung und Vorbeugung

Dank diverser Folgekrankheiten wie Diabetes oder Bluthochdruck ist die Diskussion um gesunde und ungesunde Fette aktueller denn je. Ernährungswissenschaftler raten zu ungesättigten Fettsäuren aus pflanzlichen Quellen.

Hanfsamenöl ist eine solche Quelle für essentielle Omega-Fettsäuren und erobert mit seiner optimalen Zusammensetzung den Gesudnheitsthron. Die Kombination aus einfach ungesättigten Fettsäuren und mehrfach ungesättigten Omega-Fettsäuren soll den Cholesteringehalt senken und so vor Herzkrankheiten schützen, die Sauerstoffaufnahme im Blut verbessern und den Zellaufbau unterstützen. So kann es gegen Krebs und Arthritis vorbeugen.

Leider verliert Hanföl beim Braten viele seiner guten Eigenschaften. Dank des leicht nussigen Geschmacks ist Hanfsamenöl optimal für kalte Speisen und Saucen geeignet.

Epilepsie und Krampfleiden

Besonders gute antikonvulsive Wirkungen zeigten sich bei CBD-haltigen Cannabis-Preparaten. Hierbei sollte aber definitiv mit einem Neurologen Rücksprache gehalten werden! Trotzdem ist es medizinisch nachgewiesen: CBD und THC können hilfreich sein die Häufigkeit von Anfällen zu verringern, oder gar zu verhindern.

Nebenwirkungen von CBD

CBD ist eine natürlich vorkommende Substanz. Jedoch kann es, wie bei jeder anderen Behandlungsmethode, bei manchen Patienten zu Nebenwirkungen kommen. Hierzu gehören ein trockener Mund, niedriger Blutdruck, Benommenheit und Schläfrigkeit. Hierbei kann Flüssigkeitsaufnahme Abhilfe schaffen.

Bei hohen Dosen kann CBD die Wirksamkeit anderer Medikamente beeinträchtigen. Diese Nebenwirkung kann durch Anpassung der Dosierung und Absprache mit dem zuständigen Arzt vermieden oder Rückgängig gemacht werden.

Jeder Mensch ist anders und jeder Mensch reagiert auf eine andere Weise auf CBD. Die empfohlene Dosierung kann von Produkt zu Produkt und von Mensch zu Mensch sehr unterschiedlich sein. Im Druchschnitt können 25 mg CBD pro Tag für die meisten Menschen wirksam sein. Bei starken Symptomen kann die Dosierung über einen Zeitraum von mehreren Tagen langsam erhöht werden, bis sich die Symptome bessern. Dies ist aber bei jeden Patienten anders und sollte überwacht werden.

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